Heilpraktiker
Der Beruf Heilpraktiker ist gesetzlich geschützt.
Der staatlich anerkannte und
gesetzlich geschützte Beruf Heilpraktiker und
Heilpraktikerin gilt für Heilkundige mit der
staatlichen Anerkennung zur
beruflichen Ausübung der Heilkunde.
Der Arzt und der Heilpraktiker
haben die Ausbildung und die staatliche und die versicherungstechnische
Erlaubnis Diagnosen zu stellen und zu behandeln.
3 1/2 bis 8 Jahre
Ausbildung
Die
Ausbildung vom Heilpraktiker - Anwärter bis zum selbstständig
praktizierenden Heilpraktiker dauert 3 1/2 bis 8 Jahre. Sie findet
an Heilpraktiker - Schulen und Therapie - Akademien in umfassender theoretischer und praktischer Schulung statt.
Die
ersten dreieinhalb Jahre
der Ausbildung
dienen
vor allem dem Studium der schulmedizinischen
Grundlagen und der staatlichen Prüfung. Mit bestandener
Prüfung und der staatlichen Anerkennung kann die
Berufsbezeichnung Heilpraktiker getragen werden und die weiterführende
praktische
Ausbildung
beginnen.
Behandlungsangebot
Der Heilpraktiker kann nach bestandener Prüfung seine weiterführende praktische
Ausbildung auswählen. Er hat die Freiheit, ganz nach seinen
Begabungen und Interessen, die besten Heilmethoden für seine
Arbeit zu finden und zu erlernen.
Für jeden die richtige Behandlung
Die Freiheit, die
der Heilpraktiker in der
Auswahl seines Behandlungs- Angebotes hat, ermöglicht dem
Patienten,
je nach seinem persönlichen Bedarf,
den für
ihn am besten arbeitenden Heilpraktiker zu finden.
Ethik und Tradition
Der
Heilpraktiker arbeitet in der ethischen Verpflichtung und in der
Tradition den Patienten mit all seinen Beschwerden und
Kümmernissen ernst zu
nehmen und
ihn sanft und ohne unerwünschte Nebenwirkungen von seinen Leiden
befreien zu helfen.
Behandlungsmethoden
Heilpraktiker haben viele
altbewährte und neue Behandlungsmethoden zur Auswahl. Bei diesen
Behandlungen gibt es keine unerwünschten Nebenwirkungen.
Am
Menschen behutsam getestete Behandlung
Mit
diesem großen
Erfahrungsschatz, der über viele Jahrhunderte am Menschen getestet
und heilend
angewendet wurde, kann der Heilpraktiker behutsam und
wirkungsvoll behandeln.
Begabung
und ein starker Wille zu helfen ist für die intensive Ausbilung
zum HP Voraussetzung. Von
Beginn an werden alle medizinischen Grundlagen im praktischen Bezug zu
Gesundheit und Krankheit erlernt. Die staatlichen Prüfungen zum
Heilpraktiker sind vom Schwierigkeitsgrad sehr hoch angesetzt. Es
schließen in der Regel nur 5 bis 10 Prozent der Prüflinge
mit Erfolg
ab.
Die Gebühren für die
Ausbilung
und die Kosten für die staatliche Prüfung bezahlt der
angehende Heilpraktiker
selbst. Kürzere Ausbildungen, wie sie manchmal in Zeitschriften
angeboten werden, sind in der Regel nur Prüfungs -
Vorbereitungskurse in denen versucht wird die medizinischen Grundlagen
für die Prüfung zusammen zu fassen.