Ursachenheilkunde
mit ganzheitlicher

Aufbau und Schmerztherapie


  

Dorn-Therapie, die Grundlagen und Anfänge                  

Mit einer originalen Dornbehandlung lernen Sie etwas für Ihr ganzes Leben.

Die Dorn-Therapie bzw. Dornbehandlung wird weltweit eingesetzt.

Die originale Dorn-Therapie, auch Dornbehandlung und Dorn-Methode genannt ist eine ganzheitliche sanfte manuelle Behandlung der Wirbel und Gelenke, die zuhause mit den speziellen Dorn-Selbsthilfe-Übungen weitergeführt wird. 

Der Patient wird behandelt, während er gezielte Haltung einnimmt und/oder sich gezielt bewegt, woraus Dieter Dorn schloss:

Dieter Dorn (1938-2011)

"Der Patient behandelt sich im Grunde selbst und der erfahrene Dornbehandler hilft ihm ein Bisschen." (Dieter Dorn)

Infos zu Dorn und weiteren großen Errungenschaften in der Orthopädie siehe unten. 

"Wer die Dornbehandlung in 2 Tagen mit dem Dorn-Seminar nicht lernt, lernt's vielleicht nie." (Dieter Dorn)

Diese Antwort gab Dieter Dorn einem freundlichen Orthopäden, der ihm im Vortragssaal des Memminger Kongresszentrums vor zweitausend Zuhörern die folgende Frage stellte: "Sehr geehrter Herr Dorn, bitte verzeihen Sie mir die Frage, aber ich mache mir Gedanken über den kurzen Zeitraum für das Lernen Ihrer Behandlung für alle Wirbel und Gelenke, wenn ich mir überlege, wie viele Jahre ich studierte, bis ich als Orthopäde praktiziert habe." 

Hier begegnen wir auch wieder Dieter Dorns Aussage, dass das Dorn-Seminar auch ein Talent-Suche-Seminar ist. Denn für sich selbst ist es leichter eine Behandlung zu lernen, als wenn die Behandlung auch für fremde Menschen angewendet werden soll. 

In einem Dorn-Seminar 

kann jeder Patient und Interessierte die Dornbehandlung lernen. 

Das Dorn-Seminar hilft bei akuten und chron. Schmerzen und hat sich z. B. auch besonders in der Vorsorge-Behandlung im Sport, im Alter und in den bewegten  Kinderjahren bewährt.

Die Dorn-Selbsthilfe

wird mit jedem Patienten und bei jeder Dornbehandlung so lange geübt, bis sie zu Hause weiter angewendet werden können.    

"Die Dornbehandlung ist immer 

  die Hinführung zur Dorn-Selbsthilfe."   (Zitat: Dieter Dorn)

       

Die Dorn-Selbsthilfe ist das unumgängliche Zweite-Standbein der Dornbehandlung. Die Dorn-Selbsthilfe besteht aus mehreren Komponenten und wird in jedem Fall immer ganz persönlich auf den Patienten abgestimmt. Die gesamte Dorn-Selbsthilfe sind einfache und sanfte Selbstbehandlungen und Übungen, die  außerordentlich gut wirken und wie das zweite Standbein des Menschen zur Dornbehandlung gehören. 

Die Dorn-Selbsthilfe besteht aus den folgenden 3 Teilen: 

a) Anpassung der Alltagsgewohnheiten, z. B. im Haushalt;

b) Gezielten Selbsthilfe-Übungen für alle Wirbel und Gelenke; 

c) Dem Dorn-Dreisatz für die schnelle Hilfe und Vorsorge.

    Der Dorn-Dreisatz nach Oliver B. Schmid besteht aus 3-Übungen:

    dem Akmon, der Lebensschaukel und der Rumba. 

Auch akute Schmerzen können mit dem Dorn-Dreisatz oft sofort wieder beseitigt werden. Zudem ist der Dorn-Dreisatz eine entspannende und tanzend anmutige ganzheitliche Vorsorge und Kräftigung für "Körper, Geist und Seele."

Dieter Dorn und Helmuth Koch gratulierten mir

Dieter Dorn gratulierte mir zur zusammenfassenden Becken- und Wirbel-Behandlung, im Sinne der Dornbehandlung, durch den Dorn-Dreisatz. 

Helmut Koch übt z. b. mehrmals täglich den Akmon, die erste Übung des Dorn-Dreisatzes, und er ist hellauf begeistert.

Die Anfänge der Dornbehandlung 

finden wir in der deutschen Alpenregion, dem Allgäu. Hier entwickelte sich wegen den körperlichen Belastungen beim Almabtrieb die Volksheilweise des Einrenkens, des Wieder-Richtigstellens der Wirbel und Gelenke. Seit dem Wirken Dieter Dorns hat dieses sanfte Knochenrichten die Bezeichnung Dornbehandlung. 

Das originale Dorn-Seminar ist auch eine Suche nach Begabten,

wie sie Dieter Dorn in seinem Vortrag auf dem Dorn-Kongress 1999, auf die Frage eines Orthopäden hin, bezeichnete. Hier ging es um die Frage, wie es sein kann, dass in so kurzer Zeit die Behandlung des ganzen Bewegungsapparates gelernt werden kann. Worauf Dieter Dorn antwortete, dass jeder schnell lernen kann, sich selbst zu helfen und der begabte Seminar-Teilnehmer es auch in dieser Zeit lernt, Andere erfolgreich zu behandeln. 

Bei jedem Almabtrieb  taten nicht nur den Knechten und Mägten die Knie weh sondern auch so manchem Rindvieh, Schaf oder Ziege und seit Menschen-Gedenken gab es die Knochenrichter, die Menschen und Tieren helfen konnten. Dieter Dorn hat aus dieser alten Volksheilweise der Einrenker die uns bekannte gut lehr- und lernbare Dornbehandlung entwickelt. 

Große Errungenschaften in der Medizin wurden auch von sogenannten med. Laien mit besonderen Talenten entdeckt und entwickelt. Zu diesen außergewöhnlich begabten Persönlichkeiten zählt Dieter Dorn, wie z. B. auch der  weltweit anerkannte Laien-Orthopäde Friedrich Hessing, der die modernen orthopädischen Prothesen enwickelte (die künstlichen Ersatzglieder fehlender Körperteile) und der weltbekannte Wassertherapie-Pfarrer Sebastian Kneipp. 

Bei Dieter Dorn begann es damit, dass er sich bei Handwerks-arbeiten in seinem Sägewerk einmal einen Hexenschuss zuzog und entschied, sich nicht zu einem Orthopäden fahren zu lassen, sondern den kürzeren Weg zu einem Nachbarn, den Schloßbauern wählte, der als Knochenrichter bekannt war. Und auch bei Dieter Dorn hatte das Knocheneinrichten am Rücken schnell geholfen und Dieter konnte heim gehen und weiter arbeiten.                                                  

Als Dieter Dorn den alten Knochenrichter später fragte, ob er diese Behandlung von ihm lernen kann, um zum Beispiel seiner Frau gegen ihre Kopfschmerzen helfen zu können, meinte dieser, dass er es einfach auch so machen soll, wie er es bei ihm gemacht hat. Und so hatte Dieter Dorn bei seiner Frau begonnen, nach Gefühl an den Schmerzpunkten zu drücken, und konnte bald schon vielen Menschen gut helfen. Seit Dieter Dorns Wirken nennen wir dieses Knochenrichten "Die Dornbehandlung."

Der Bergbauer Bruno war mein Anfang. Bei mir begann es damit, dass ich bei meinen Besuchen bei meiner Oma in Immenstadt im Allgäu viele Jahre lang immer wieder beobachten konnte, wie ein alter Bergbauer, der vom Mittagberg herunter gelaufen kam, seine Knie behandelte. Zuerst hing er seine geschwungene Tabak-Pfeife an einen Ast am Wegesrand und bückte sich. Dann drückte er von Hinten auf seine Waden und machte sich mit kräftigem Stöhnen Luft dabei.

Erst als ich Teenager war traute ich mich näher an diesen (märchenhaften) Mann mit dem weißen langen Bart heran und stellte mich vor. Ich entschuldigte mich dass ich ihn ansprach und fragte ihn, was er da an seinen Knien mache, und dass es mich interessiert, weil ich z. B. beim Fußball spielen oder Tae-Kwon-Do Training manchmal Knieschmerzen bekomme. Grüß Dich Gott, sagte er zu mir, ich heiße auch Bruno und wir lachten und gaben uns die Hände. 

Der Bergbauer war ein lieber Mann und erklärte mir, dass es mit den Knien genauso  ist, wie mit allen Gelenken und den Wirbeln. Er sagte, dass die Gelenke und Wirbel immer an der richtigen Stelle sitzen müssen, um möglichst gut funktionieren zu können und um keine Schmerzen erzeugen zu müssen. Er erklärte mir in aller Kürze die Grundlagen der Kunst des Knochenrichtens, richtete sich dabei ganz auf, begann mit  den Armen um seinen Körper zu schwingen, deutete eine Gehbewegung mit den Beinen an und schaute sich dabei um. Danach wiederholte er seine Knie-Einrichtung. 

Der alte Bergbauer Bruno sagte zu mir: Schau mir 'grad nochmal zu, Bruno Oliver, du kleiner Medicus. Ich drück' von hinten auf die Wadn und strecke dabei das Bein wieder aus. Das ist schon alles, probier es  aus. Und natürlich tat ich das gleich und machte es ihm nach. Bruno sah mir zu, nahm seine Pfeife, und nickte mir freundlich zu. Er sagte, das sieht schon ganz gut aus wie Du das machst. Dann verabschiedeten wir uns und er sagte zu mir, "Mach weiter so Bruno Oliver, ich muss jetzt weiter geh'n, behüt' Dich Gott mein Sohn."

Die Begegnung mit Bruno, diesem geheimnisvollen alten Mann, der wie aus einer anderen Zeit auf mich wirkte, prägte sich mir tief ein. Nach dieser Begegnung  habe ich den alten Bergbauern Bruno nie wieder gesehen. Als Sportler und später als Heilpraktiker konnte ich mir und Kollegen oft mit dem Einrichten der Knie gut helfen und modifizierte mit diesen Erfahrungen, alle Behandlungsformen die ich lernte, wie z. B. Rolfing, die Chiropraktik und die Osteopathie. 

Dieter Dorn lernte ich kennen, als ich meine Praxis in Rothenburg schon hatte. Dieter Dorn entwickelte aus dem Knochenrichten, wie es auch der Bergbauer Bruno an seinen Knien praktizierte, die gut lern- und lehrbare sanfte Dornbehandlung.

Dieter Dorn und ich verstanden uns gleich richtig gut. Das Dorn-Seminar konnte ich direkt bei Dieter Dorn im Seminarhaus des Orthopäden Herrn Dr. Hansen machen. Woraufhin Dieter Dorn mir ständig Patienten schickte und mich für die Dornbehandlung, das Dorn-Seminar und das Dorn-Aufbau-Seminar empfahl.